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3G System der FH Burgenland macht Schule

Seit Anfang September gelten an der FH Burgenland für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter*innen 3G-Richtlinien. Dies ermöglicht eine Schrittweise und vor allem sichere Rückkehr an den Campus. Dass man dabei ohne Security und vor allem ohne Chaos auskommt, liegt an einem in-house entwickelten Programm, das den 3G-Check zuverlässig und einfach macht. Nach mehreren Anfragen anderer Institutionen stellt die FH Burgenland den Quellcode dieses Systems nun auch zur Verwendung außerhalb des eigenen Unternehmens kostenlos zur Verfügung.


Eisenstadt/Pinkafeld, 14. Oktober 2021 – Seit Beginn der Corona-Pandemie gilt die FH Burgenland als Paradebeispiel in Sachen Krisenmanagement, mobiles Arbeiten (Homeoffice) und vor allem Digitale Lehre. Mit einem an der Institution entwickelten System zum 3G-Check-In beweist die Hochschule nun erneut Weitblick und fachliche Expertise. „Wir haben uns über den Sommer intensiv Gedanken darüber gemacht, wie wir für unsere Studierenden ein sicheres Studieren am Campus ermöglichen können. Die Distance Lehre hat hervorragend funktioniert. Keine Studentin und kein Student wurden in ihrem Studium durch Corona aufgehalten“, betont FH Burgenland Geschäftsführer Georg Pehm. Um 3G bestmöglich zu kontrollieren, nutze man ein selbst
entwickeltes digitales System, das überzeugt und Beispiel mache. „Gepaart mit Umsicht, Rücksicht und Eigenverantwortung kommen wir auch weiterhin gut und sicher durch diese herausfordernden Zeiten.“

Erfolgreiches Teamwork an der FH
Den Auftrag zur Entwicklung eines benutzerfreundlichen und sicheren 3G-Check-in-Programms erhielt Anfang des Sommers die Stabsstelle Digitalisierung der FH Burgenland unter der Leitung von Christian Büll. „Uns war wichtig, ein System zu haben, das möglichst einfach für Studierende und Lehrende funktioniert und eine exakte Kontrolle des 3G-Status zulässt“, erklärt Büll. Das entstandene Konzept sei ebenso simpel wie zuverlässig, es seien keinerlei „Kinderkrankheiten“ aufgetreten und das System werde von allen Beteiligten gut angenommen, heißt es von Seiten der Hochschule.

Auch die Implementierung erfolgte in-house. Ein dreiköpfiges Entwickler*innen-Team brachte das System punktgenau zu Semesterbeginn Anfang September ins Laufen. IT-Leiter Andreas Koller erklärt: „Studierende, Mitarbeitende und Lehrende laden ihren EU-weit gültigen QR Code in der 3G-Check-In Applikation unter maximaler Berücksichtigung des Datenschutzes hoch und erwerben dadurch grünen Status.“ Das System funktioniere lückenlos und ermögliche den Studierenden den Zutritt zu den Gebäuden der FH Burgenland, ohne erneut vor Ort einen Nachweis erbringen zu müssen. Außerdem erlaubt sie der Hochschule die statistische Einschätzung, dass die Prozentzahl der Geimpften und Genesenen in der Gruppe der Studierenden nah am
österreichweiten Durchschnitt von 80% liegt.


Zahlreiche Anfragen anderer Bildungsinstitutionen wie Fachhochschulen, Universitäten oder auch Schulen seien in den letzten Wochen eingetroffen, bestätigt Koller. Einige davon greifen nun bereits auf das System der FH Burgenland zurück. Voraussetzung dafür ist, dass das burgenländische 3G-Check-In System mit den internen Systemen der anderen Einrichungen kompatibel ist.


FH Burgenland Kurzprofil
Die FH Burgenland Unternehmensgruppe mit der FH Burgenland und ihren Tochtergesellschaften (Austrian Institute of Management, Forschung Burgenland, Akademie Burgenland), bietet derzeit an zwei Studienzentrenin Eisenstadt und Pinkafeld 11 Bachelor- und 13 Masterstudiengänge an. Derzeit studieren weit mehr als 6.000 ordentlich und außerordentlich Studierende in fünf Departments, nämlich Wirtschaft, Informationstechnologie,
Soziales, Energie & Umwelt und Gesundheit, sowie in Masterlehrgängen der akademischen Weiterbildung. Bald 10.000 Absolventinnen und Absolventen in guten Positionen beweisen die hohe Ausbildungsqualität.

 

Pressebild © FH Burgenland