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FH Burgenland: Qualifiziert für das digitale Gesundheitswesen

Qualifiziert für das digitale Gesundheitswesen
Studierende der FH Burgenland erforschen die Zukunft des Gesundheitswesens und die Bedeutung smarter Technologien am Schnittpunkt zwischen Gesundheit und Technik.


Pinkafeld, 28. November 2019 – Ein „Entweder – Oder“ lassen die FH Burgenland Absolventen Eva Maria Kamper und Ewald Rieser nicht gelten. Beide haben sich – aus dem Gesundheitsbereich kommend – für technische Masterstudiengänge entschieden und belegen durch ihre Biografien, dass die
Schnittmenge zwischen den Zukunftsbereichen Gesundheit und Technik größer ist, als vielleicht erwartet.

Effizienz einer Smart Home Betreuung

Ewald Rieser arbeitet als Gebietsleiter bei der Volkshilfe Wien. Nach einem Bachelor in Fitnessökonomie und einem Master in Gesundheitsmanagement an der FH Burgenland absolvierte er den Masterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme und fand in seiner Abschlussarbeit einen spannenden Weg,
Beruf und Studium miteinander zu verknüpfen. „Ich habe die Energieeffizienz von Smart Home Betreuung in der Pflege analysiert“, erklärt er. Neben Faktoren wie Sicherheit und Energieeinsparung bezog er auch die Entlastung des Pflegepersonals in seine Forschung mit ein und kam zu spannenden
Ergebnissen: „Die wirklich ausschlaggebenden Vorteile von Smart Home Technologien in der Pflege liegen nicht in ihrem Einsparungspotenzial, sondern vielmehr in der hohen Akzeptanz durch die befragten Heimhilfen. 60% der 80 befragten Personen geben an, sich durch Smart Home Technologien massiv unterstützt zu fühlen.“ Rieser selbst wurde in seinem interdisziplinären Vorhaben von seinem Studiengangsleiter im Master Nachhaltige Energiesysteme, Richard Krotil, unterstützt. „Im Masterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme werden nicht nur technische, ökonomische, ökologische und rechtliche Fragestellungen behandelt, sondern auch soziale Aspekte im Zusammenhang mit Energieeinsparung berücksichtigt. Wie zum Beispiel in der vorliegenden Masterarbeit von Herrn Rieser, wo es um den Einsatz von Smart Home Systeme in der Pflege und Betreuung geht“, so der Studiengangsleiter.

Fließende Grenzen zwischen Gesundheit und Technik

Interdisziplinär ausgebildet sind auch die Studierenden des Bachelorstudiengangs Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung der FH Burgenland, wie die akademische Laufbahn von Absolventin Eva Maria Kamper eindrucksvoll beweist. „Frau Kamper ist die erste Absolventin, die im Anschluss an dieses betriebswirtschaftliche Studium den sehr technischen Master in Digital Healthcare an der FH St. Pölten abschloss“, erklärt ihr ehemaliger Studiengangsleiter, Erwin Gollner. „Was Frau Kamper erreicht hat, ist sehr ermutigend für meine Studierenden. Der Gesundheitsbereich erfährt
durch die Digitalisierung einen enormen Wandel. Es macht mich stolz zu sehen, dass wir unsere Studierenden bestens auf diesen vorbereiten.“
Fachhochschule Burgenland GmbH Campus 1 Tel.: +43 (0)5 7705 3520 E-mail: presse@fh-burgenland.at 7000 Eisenstadt www.fh-burgenland.at Kamper selbst faszinierte vor allem die Fusion der beiden Themenfelder. Sie beschäftigte sich im Studium
mit spannenden Zukunftsszenarien und widmete sich in ihrer Abschlussarbeit der Frage welchen Einfluss das Tragen von Fitnesstrackern auf das subjektive Stressempfinden hat. Ihrer beruflichen Zukunft blickt sie zuversichtlich entgegen. „Ich fühle mich sehr breit ausgebildet und bin gespannt, wo
die Reise nun hingeht.“

Informationen zum Studienangebot an der FH Burgenland finden Sie unter www.fh-burgenland.at