Gründerinitiative SÜDHUB präsentiert nach zwei Jahren eine Erfolgsbilanz und tritt künftig als StartUp Burgenland auf

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Sämtliche Leistungen von Land Burgenland und Wirtschaftsagentur Burgenland für StartUps werden unter einem Dach gebündelt. Standort in Güssing bleibt als SÜDHUB bestehen.

Anfang 2021 als Accelerator-Programm am Standort Güssing, kofinanziert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Burgenland, gegründet, kann SÜDHUB nach knapp zwei Jahren eine erfolgreiche Bilanz vorweisen. Ziel der mit der Umsetzung der Gründerinitiative betrauten Wirtschaftsagentur Burgenland war es von Anfang an, im SÜDHUB in Güssing – und einem weiteren Standort in Eisenstadt - über die in einem Acceleratorprogramm vorgesehenen Leistungen hinaus umfassende Betreuung und Beratung sowie Co-Working-Arbeitsplätze für Jungunternehmen anzubieten. Das Leistungsangebot wurde Schritt für Schritt erweitert, etwa mit einem Programm für frühphasige innovative JungunternehmerInnen. Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann, Michael Gerbavsits, GF der Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH und Martin Trink, Leiter des SÜDHUBs, präsentierten eine Zwei-Jahres-Bilanz und gaben einen Ausblick auf die Ziele für das kommende Jahr. Ab sofort werden sämtliche Aktivitäten für StartUps in StartUp Burgenland gebündelt.

„Das Projekt hat sich nach zwei Jahren als Erfolgsmodell bewiesen“, betonte Landesrat Schneemann. „Nachdem die ESF Förderperiode jetzt ausläuft, wird das Land auch in Zukunft StartUps unterstützen und das Portfolio weiter ausbauen. Dass sich das Land Burgenland zur Unterstützung von innovativen JungunternehmerInnen bekennt, – und sich unser umfangreiches Leistungsportfolio für StartUps nicht auf den Süden beschränkt – soll auch in der Kommunikation klar zum Ausdruck kommen. Deshalb wird das gesamte Beratungsangebot für StartUps ab sofort unter dem Titel ‚StartUp Burgenland‘ vereint. Der Standort in Güssing bleibt dabei als SÜDHUB bestehen.“

Wirtschaftsagentur Burgenland-Geschäftsführer Michael Gerbavsits: „SÜDHUB – jetzt StartUp Burgenland - ist der verlängerte Arm der Wirtschaftsagentur Burgenland in Richtung StartUps. Die verstärkte Zusammenarbeit von StartUp Burgenland mit dem Förderbereich der Wirtschaftsagentur Burgenland ist ein großer Vorteil für die StartUps. In den letzten zwei Jahren hat jedes StartUp einen Zuschuss von 10.000 Euro erhalten. 80 % der StartUps bekamen eine Förderung, was eine durchschnittliche Förderung pro StartUp von 166.671 Euro ergibt. Und die Wirtschaftsagentur Burgenland hat sich an vier StartUps beteiligt. 2023 werden wir eine zielgerichtete Kooperation mit Fachhochschulen und HTLs sowie BHSs aufbauen, um die SchülerInnen und StudentInnen so früh wie möglich an das Thema Entrepreneurship heranzuführen. Die Information und Nutzung über die Unterstützungsleistungen bei Gründungsvorhaben im Burgenland steht dabei als Ziel im Vordergrund, um in weiterer Folge die GründerInnen im Burgenland zu halten und die Erfolgswahrscheinlichkeit ihrer StartUps zu erhöhen.“

Die Fortschritte der StartUps wurden im Zuge der Pressekonferenz medial vorgestellt, was den offiziellen Abschluss des Accelerators 2022 markiert und gleichzeitig den Startschuss der Bewerbungsphase für 2023 einleitet. 2023 sollen ebenso StartUps aus allen Bereichen die Möglichkeit zur Teilnahme haben, wobei der Fokus auf den Bereichen Gesundheit/Pflege, Agrar-Tech und Energie/Technologie liegen.

„Der StartUp Burgenland Accelerator startet im März 2023. Wir werden auch im dritten Durchlauf mit sechs StartUps individuell und intensiv über acht Monate an ihrer Erfolgsgeschichte arbeiten,“ sagt Martin Trink, Leiter StartUp Burgenland. „Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme bei uns ist ein erster Finanz- sowie Businessplan und die Innovation soll gut erklärt werden können. Um Zugang zu Förderungen zu haben, muss der Unternehmenssitz im Burgenland sein oder hierher verlegt werden. Bewerbt euch jetzt!“.

GründerInnen mit innovativen Ideen haben bis Ende Februar 2023 die Chance, sich für den StartUp Burgenland Accelerator 2023 unter www.suedhub.at zu bewerben.        

Kurzprofile der StartUps Absolventen des Accelerator-Programms:

Drohnen „as a Service“
AIRXBIG beschäftigt sich mit dem Thema Drohnen „as a Service“ mit dem Ziel, Drohnen für die verschiedensten Einsatzgebiete in der Landwirtschaft und im kommunalen Bereich als One-Stop-Shop zugänglich zu machen und damit den Anteil der manuellen Arbeit signifikant zu reduzieren. Kostenersparnis, Prognosesicherheit und Qualitätsverbesserung sind die direkten Ergebnisse dieser neuen Zukunftstechnologie.
www.airxbig.com

Digitalisierung der Pflegebranche
Die Care Development GmbH wurde im Februar 2021 von Daniel Riegler und Thomas Oswald gegründet. Die Care Development GmbH ist ein junges Unternehmen mit einem großen Ziel: durch die Digitalisierung der Pflegebranche die Lebensqualität der betreuten Personen zu erhöhen und die BetreuerInnen zu entlasten, damit Pflegebedürftige nie allein dastehen.  
www.care-development.com

Interaktives Kuscheltier
Das burgenländische Technologie-StartUp CareFact entwickelt einen digitalen Assistenten für ältere Menschen. Was technisch klingt, hat auch eine emotionale Komponente – Das interaktive Kuscheltier „Paul“ kann sprechen, Bücher vorlesen und unterstützt SeniorInnen im Alltag mittels künstlicher Intelligenz.
www.carefact.at

Gesunde Ernährung, gesundes Pferd.
Equolibri, ein StartUp mit Sitz in Heiligenbrunn, bietet bedarfsgerechtes, wissenschaftlich basiertes und validiertes Futter für Pferde – konstant optimiert durch künstliche Intelligenz. Ein Online-Shop mit Konfigurator zur Ermittlung des optimalen Futters ist eine weitere Innovation von equolibri. Die Produkte werden in Österreich entwickelt, produziert, verpackt und klimaneutral versandt.
www.equolibri.com

Mit Eye-Tracking gegen den Schwindel
Weltneuheit: Österreichisches Medizintechnik-StartUp Vertify wertet mit Smartphones Augenbewegungen aus, um Schwindelursachen herauszufinden.
Seit Jänner 2020 entwickelt das Healthtech-Unternehmen Vertify eine neuartige Eye-Tracking-Technologie für Smartphones, welche HausärztInnen unterstützen soll, PatientInnen mit Schwindel zu diagnostizieren.
www.vertifymed.com

Virtuelle Ausflüge für SeniorInnen
VitaBlick steigert die Lebensqualität von SeniorInnen, indem sie mittels virtueller Realität wieder an vertraute Orte zurückkehre. Das StartUp produziert dafür speziell auf die Zielgruppe abgestimmte 360°-Videos von regionalen Orten, die SeniorInnen im Pflegeheim mit Virtual-Reality-Brillen dann wieder „besuchen“ können. Im anschließenden Gruppengespräch lässt man das Erlebte gemeinsam Revue passieren.
www.vitablick.at