Im Zentrum des Projekts steht eine Digitalisierungsberatung für Gemeinden, die von der ersten Orientierung über die Entwicklung einer Strategie bis hin zur Umsetzung konkreter Projekte reicht. Damit sollen Verwaltungsabläufe vereinfacht und Gemeinden spürbar entlastet werden.
Ergänzend dazu wird im Burgenland eine digitale Energiebuchhaltung aufgebaut, um Energieverbräuche systematisch zu erfassen und Einsparpotenziale sichtbar zu machen. Gleichzeitig profitieren Bürgerinnen und Bürger durch bessere Services, transparente Abläufe und eine zeitgemäße Kommunikation mit ihrer Gemeinde.
Wie wichtig der Austausch für eine erfolgreiche Umsetzung ist, zeigte sich im Februar bei einem Workshopformat im Rahmen des Projekts, bei dem Gemeinden aus dem Burgenland (Edelstal, Pama, Kittsee) und aus Niederösterreich (u. a. Wolfsthal, Hainburg, Berg, Bruck/Leitha, Hundsheim, Petronell) zusammenkamen.
Im Fokus standen konkrete Fragestellungen aus dem Gemeindealltag – von digitaler Bürgerinformation über elektronische Aktenführung bis hin zu Infrastruktur, Datenschutz und dem Einsatz künstlicher Intelligenz. Dabei wurde deutlich, dass viele Gemeinden vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
„Digitalisierung in Gemeinden funktioniert dann gut, wenn sie praxisnah, niederschwellig und an den tatsächlichen Bedarfen ansetzt. Genau hier sehen wir den Mehrwert solcher Formate – als Raum für Austausch, Lernen voneinander und konkrete nächste Schritte. Gerade der grenzüberschreitende Austausch und die Unterstützung für Gemeinden sind aus unserer Sicht zentrale Bausteine, um Digitalisierung nachhaltig und realistisch voranzubringen,“ betont Eveline Wilfert von der Wirtschaftsagentur Burgenland.
Das Projekt „BRIE“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Programm Interreg VI-A Slowakei – Österreich 2021–2027 kofinanziert.

